
Gesundheit ist Herzenssache.

Wenn wir ans Fasten denken, denken viele zuerst an den Jahresanfang oder an die Zeit nach Fasching. Dabei muss eine Fastenzeit keineswegs an einen bestimmten Zeitpunkt im Kalender gebunden sein.
Gerade der Spätsommer bringt einiges mit, was eine Fastenzeit besonders schön machen kann: lange helle Tage, angenehme Temperaturen, frische Lebensmittel in großer Vielfalt und die Möglichkeit, viel Zeit draußen zu verbringen.
Und vielleicht ist genau das der schönste Zeitpunkt für einen kleinen Neustart.
Fasten beginnt nicht mit dem Verzicht
Fasten wird häufig mit weniger oder gar nichts essen verbunden. Für mich beginnt es aber schon vorher – mit der Entscheidung, einmal aus den gewohnten Abläufen auszusteigen und wieder bewusster hinzuschauen.
Was esse ich eigentlich?
Wann esse ich?
Und vor allem: Warum esse ich gerade?
Der Spätsommer macht diesen Einstieg besonders genussvoll. Beeren, Tomaten, Zucchini, Gurken, Paprika, Kräuter, Zwetschgen, Äpfel und Birnen sind jetzt in großer Vielfalt zu finden.
Da braucht es gar nicht viel, um aus einfachen Lebensmitteln etwas richtig Leckeres zu machen.
Fasten und Genuss sind deshalb für mich keine Gegensätze.
Im Gegenteil:
Wenn das ständige Nebenbeiessen einmal weniger wird, kann ein gutes Essen wieder etwas ganz Besonderes sein.
Der Einstieg darf ganz leicht beginnen
Du musst nicht von heute auf morgen alles verändern.
Eine bewusste Entlastungsphase gehört seit Langem zu verschiedenen Heilfasten-Konzepten, auch zum Buchinger-Heilfasten. Die Ernährung wird dabei vor dem eigentlichen Fasten bereits etwas leichter und bewusster.
Das lässt sich auch wunderbar in den Alltag übertragen.
Vielleicht lässt du ein paar Tage vorher Alkohol und Süßigkeiten weg. Vielleicht werden die Snacks weniger, die Mahlzeiten einfacher und die Pausen dazwischen etwas länger.
Und plötzlich merkst du vielleicht: Das fühlt sich gar nicht nach Verzicht an.
Es fühlt sich eher danach an, ein bisschen Ordnung in den eigenen Essalltag zu bringen.
Wieder Raum zwischen den Mahlzeiten schaffen
Damit sind wir schon mitten im Intervallfasten.
Dabei muss es gar nicht immer das berühmte 16:8-Modell sein. Manche Menschen kommen damit wunderbar zurecht, andere fühlen sich mit einem früheren Abendessen und einer längeren nächtlichen Pause wohler. Und für wieder andere passt ein ganz anderer Rhythmus.
Entscheidend ist für mich deshalb nicht die Zahl auf der Uhr.
Spannender ist die Frage:
Gibt es zwischen meinen Mahlzeiten überhaupt noch echte Pausen?
Ein Snack hier, ein Stückchen dort, schnell noch etwas im Vorbeigehen – und schon essen wir wieder, obwohl wir vielleicht gar keinen richtigen Hunger hatten.
Vielleicht ist dein erster Schritt deshalb ganz einfach:
Bewusst essen. In Ruhe essen. Und dazwischen auch einmal nichts essen.
Hunger oder Durst?
Gerade wenn wir wieder anfangen, unsere Essenspausen wahrzunehmen, wird es interessant.
Denn manchmal kommt der Gedanke auf: „Ich könnte jetzt etwas essen.“
Aber ist das wirklich Hunger?
Oder vielleicht Durst, Gewohnheit, Langeweile, Müdigkeit oder einfach die Lust auf etwas Leckeres?
Mach doch beim nächsten Mal einen kleinen Zwischenstopp.
Ein Glas Wasser trinken. Kurz warten. Und dann einmal in dich hineinspüren.
Ist da tatsächlich Hunger?
Wenn ja, dann ist das eine wichtige Information deines Körpers und darf auch ernst genommen werden.
Wenn der Impuls dagegen verschwunden ist, hast du vielleicht gerade etwas anderes gebraucht.
Es geht beim Fasten schließlich nicht darum, den Körper zu überlisten.
Es geht darum, ihn wieder besser kennenzulernen.
Und manchmal hilft einfach: erst einmal durchatmen
Auch die Atmung kann dabei ein kleines, ganz alltägliches Werkzeug sein.
Wenn der Griff zum Snack schon fast automatisch erfolgt, halte kurz inne.
Schultern locker lassen. Ruhig einatmen. Langsam ausatmen. Und noch einmal.
Dann frag dich:
„Was brauche ich gerade wirklich?“
Vielleicht ein Glas Wasser. Vielleicht ein paar Minuten Ruhe. Vielleicht Bewegung. Vielleicht einfach einen Moment für dich.
Und vielleicht lautet die Antwort tatsächlich: Hunger.
Auch das ist vollkommen in Ordnung.
Die Atmung soll den Hunger nicht wegmachen. Sie schenkt dir vielmehr einen kleinen Moment zwischen Impuls und Reaktion – und genau dieser Moment kann manchmal schon einen Unterschied machen.
Bewegung darf leicht sein
Fasten bedeutet übrigens nicht, dass du dich währenddessen sportlich beweisen musst.
Gerade im Spätsommer macht Bewegung draußen einfach Freude.
Eine Runde durch den Wald, ein Spaziergang am Abend, ein paar Dehnübungen oder eine kleine Yogaeinheit passen wunderbar in eine Fastenzeit.
Dabei darfst du ruhig auf deinen Körper hören.
Heute 30 Minuten? Wunderbar.
Heute nur 10 Minuten? Auch gut!
Es geht nicht darum, während des Fastens noch ein zusätzliches Pflichtprogramm abzuhaken.
Vielleicht wird der Spaziergang sogar zu einem Teil deines Fastenrituals: rausgehen, atmen, bewegen, wahrnehmen.
Draußen sein, zur Ruhe kommen, Zeit für dich haben
Das ist für mich ein wichtiger Bestandteil des Fastens.
Heilfasten war in seinen verschiedenen Traditionen nie nur eine Frage des Essens. Ruhe, Bewegung, Natur und Rückzug gehören dazu.
Und gerade der Spätsommer macht es uns leicht.
Setz dich nach dem Spaziergang noch ein paar Minuten auf eine Bank. Geh barfuß über die Wiese. Lass das Handy in der Tasche. Schau in den Himmel. Atme tief durch.
Das muss keine komplizierte Methode sein.
Manchmal ist eine Pause einfach eine Pause.
Und vielleicht ist genau das etwas, was uns im normalen Alltag viel zu selten gelingt.
Was passiert, wenn Essen einmal nicht im Mittelpunkt steht?
Eine Fastenzeit kann auch ein kleines Experiment mit den eigenen Gewohnheiten sein.
Wie oft esse ich eigentlich aus Hunger?
Wann esse ich aus Gewohnheit?
Was brauche ich, wenn ich gestresst bin?
Was macht mir wirklich Freude?
Und welche Lebensmittel genieße ich tatsächlich – statt sie einfach nur nebenbei zu essen?
Das Spannende daran: Manche Antworten kommen gar nicht auf dem Teller.
Vielleicht stellst du fest, dass du weniger snackst, wenn du ausgeschlafen bist.
Vielleicht merkst du, dass du bei Stress ganz automatisch nach etwas Süßem greifst.
Oder du entdeckst, dass dir ein ruhiges Frühstück viel mehr bedeutet als ein schnelles Essen nebenbei.
Genau solche kleinen Erkenntnisse können wertvoller sein als jede noch so strenge Fastenregel.
Genuss gehört dazu
Gerade im Spätsommer lässt sich das wunderbar erleben.
Ein reifer Pfirsich. Frische Beeren. Ein Teller mit knackigem Gemüse. Kräuter aus dem Garten. Eine Mahlzeit, die schön angerichtet ist und die man nicht nebenbei, sondern wirklich genießt.
Wenn wir nicht ständig essen, kann Essen wieder etwas Besonderes werden.
Und vielleicht verändert sich dadurch sogar unser Blick auf das, was wir essen.
Weniger kann manchmal mehr Geschmack bedeuten.
Das ist für mich Genuss-Fasten:
Nicht alles dürfen.
Nicht alles verbieten.
Sondern wieder bewusst auswählen.
Und danach?
Das Schönste am Fasten ist für mich nicht der Moment, in dem es vorbei ist.
Sondern das, was davon bleibt.
Vielleicht möchtest du deine Essenspausen beibehalten. Vielleicht tut dir ein früheres Abendessen gut. Vielleicht brauchst du tatsächlich weniger Snacks. Oder du möchtest einfach wieder mehr Ruhe und Aufmerksamkeit in deine Mahlzeiten bringen.
Der behutsame Kostaufbau gehört traditionell zum Fasten dazu.
Nach der Fastenzeit geht es also nicht darum, möglichst schnell wieder in alte Muster zurückzufallen, sondern Schritt für Schritt herauszufinden, was sich im eigenen Alltag gut anfühlt.
Und genau dabei kann Austausch unglaublich hilfreich sein.
Wenn du Lust hast, das Thema Intervallfasten gemeinsam mit anderen anzugehen, treffen wir uns jeden Montag um 20:30 Uhr online in unserer Intervallfasten-Gruppe. Wir tauschen uns aus, beantworten Fragen und schauen gemeinsam, was im Alltag gut funktioniert – ganz ohne Druck und starre Vorgaben.
Und wenn du im November gerne einmal intensiver fasten möchtest, gibt es wieder mein online begleitetes Heilfasten. Während der Fastenzeit treffen wir uns regelmäßig online, sodass du mit deinen Fragen und Erfahrungen nicht allein bist.
Für alle, die Fasten gerne mit Auszeit, Bewegung, Natur und ganz viel Genuss verbinden möchten: Die Termine für unsere Genuss-Fasten-Retreats auf Teneriffa im Mai und September stehen bereits fest.
Wenn dich eines davon interessiert, schreib mir einfach. Ich beantworte dir gerne alle Fragen und wir schauen gemeinsam, was zu dir und deinem Leben passt.
Vielleicht ist jetzt genau der richtige Moment
Du musst also nicht bis Silvester oder bis zum Karneval warten.
Du brauchst keinen neuen Vorsatz und auch kein kompliziertes Regelwerk.
Vielleicht reicht erst einmal eine kleine Pause.
Ein bewusster Atemzug.
Ein Glas Wasser.
Eine Mahlzeit, die du wirklich genießt.
Ein Spaziergang.
Und ein bisschen mehr Aufmerksamkeit für das, was dein Körper dir eigentlich schon die ganze Zeit erzählt.
Genuss-Fasten bedeutet für mich deshalb nicht, dem Körper etwas wegzunehmen.
Es bedeutet, wieder bewusster wahrzunehmen, bewusster zu entscheiden und bewusster zu genießen.
#GenussFasten #Intervallfasten #Heilfasten #FastenMitGenuss #BewusstLeben #PraxisInesPrasch #GesundLebenRegensburg
Meine Erkenntnis: Es ist viel wichtiger, dich weniger von Dingen aus der Vergangenheit steuern zu lassen, die dich heute noch blockieren.
Heute geht es um Authentizität.
Darüber schreibe ich immer wieder. Vielleicht auch deshalb, weil ich selbst lange nicht genau verstanden habe, was damit eigentlich gemeint ist. Dabei begegnet uns dieses Wort ständig – wenn es um Heilung, persönliches Wachstum oder ein erfülltes Leben geht.
Mal passend, mal eher als Modebegriff.
Also heute ein kleiner Versuch, Authentizität greifbarer zu machen.
Je mehr ich mich mit den Themen Heilung, Entwicklung und Spiritualität beschäftige, desto häufiger begegnet mir ein Gedanke: Wirkliche Veränderung hat oft mit Authentizität zu tun.
Ein Leben führen, das wirklich zu dir passt.
Ehrlich sein.
Echt sein.
Vor allem dir selbst gegenüber.
Es geht darum, dich weniger von alten Erfahrungen, Verletzungen oder Mustern steuern zu lassen, die bis heute Einfluss auf dein Verhalten haben.
Darauf, wie offen du dich auf neue Beziehungen einlässt.
Ob du dich traust, neue Wege zu gehen oder etwas in deinem Leben zu verändern.
Warum bestimmte Menschen oder Situationen starke Emotionen in dir auslösen.
Authentizität beginnt dort, wo du aufhörst, gegen dich selbst zu leben.
Sie beginnt dort, wo du dich von den Dingen löst, die dich unbewusst lenken.
Die Forscherin Brené Brown beschreibt Authentizität als die Bereitschaft, loszulassen, wer wir glauben sein zu müssen, um zu werden, wer wir wirklich sind.
Und ich glaube, genau darin liegt die Herausforderung.
Wir wollen gemocht werden.
Wir wollen dazugehören.
Wir wollen es gut machen.
Und deshalb passen wir uns oft an – manchmal auf Kosten unserer eigenen Bedürfnisse.
Dabei handeln wir häufig auf Basis von Annahmen:
„Ich glaube, er erwartet das von mir.“
„Ich glaube, sie freut sich, wenn ich das höre.“
„Ich glaube, es ist besser, wenn ich mich zurückhalte.“
Doch oft stimmen diese Annahmen gar nicht.
Stärker ist es, aus deinem authentischen Selbst heraus zu handeln. Deine Wünsche, Bedürfnisse und Grenzen ehrlich wahrzunehmen und auszusprechen.
Das gilt in Beziehungen genauso wie im Job, in Freundschaften oder in der Familie.
Natürlich nicht aus Härte oder Rechthaberei heraus. Sondern aus Klarheit und Wertschätzung.
Es geht darum, ehrlicher zu werden mit dem, was du fühlst, willst und brauchst – auf eine Weise, die auch Raum für den anderen lässt.
Und das braucht Mut.
Den Mut, nicht nur gemocht werden zu wollen, sondern für dich selbst einzustehen.
Oder vielleicht gerade deshalb.
Denn deine Wünsche und Grenzen zu benennen ist nicht egoistisch.
Im Gegenteil.
Es ist häufig wohltuend – für dich und letztlich auch für die Menschen um dich herum.
Daher meine Frage an dich:
In welchen Bereichen deines Lebens – Beziehungen, Arbeit, Gesundheit oder Freundschaften – benennst du deine Wünsche und Grenzen zu selten?
Und wo handelst du noch zu oft nach dem Wunsch nach Anerkennung, statt zuerst wahrzunehmen, was du selbst brauchst?
Kennst du jemanden, dem diese Frage guttun würde? Dann teile diesen Beitrag gerne.
Ich bin gespannt auf deine Gedanken.
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Wer abnehmen möchte, denkt oft zuerst an Kalorien, Verbote und kleine Portionen. Dabei zeigen viele Studien, dass vor allem die Qualität der Lebensmittel darüber entscheidet, wie satt, zufrieden und langfristig erfolgreich wir sind. Genau deshalb spielen beim GenussFasten mediterrane Lebensmittel eine zentrale Rolle.
Mediterrane Lebensmittel mit hoher Sättigung
Tomaten, Zucchini, Auberginen, Paprika, Gurken und frische Kräuter liefern viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe bei einer gleichzeitig niedrigen Energiedichte. Sie füllen den Teller, sorgen für Volumen im Magen und unterstützen den Körper optimal, ohne zu beschweren. Ergänzt durch Hülsenfrüchte, Oliven, hochwertige Pflanzenöle und gelegentlich Eier entsteht eine Ernährungsweise, die nicht nur gesund ist, sondern auch hervorragend schmeckt.
Warum Essenspausen so wichtig sind
Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Anzahl der Mahlzeiten. Viele Menschen greifen heute ständig zu kleinen Snacks, Müsliriegeln, Proteinriegeln, Gebäck oder anderen Zwischenmahlzeiten. Was oft als gesund oder praktisch vermarktet wird, bedeutet für den Körper jedoch häufig eines: Die Verdauung kommt kaum noch zur Ruhe. Jede Zwischenmahlzeit löst erneut Verdauungsprozesse aus und verhindert längere natürliche Essenspausen.
Hauptmahlzeiten statt ständiges Snacken
Während Müsliriegel, Proteinriegel, Croissants, Teilchen oder Kekse oft in wenigen Minuten gegessen sind und den Hunger nur kurzfristig bremsen, sorgen ausgewogene Hauptmahlzeiten mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten, hochwertigen Fetten und ausreichend Eiweiß meist für eine deutlich längere und natürlichere Sättigung. Wer wirklich satt ist, braucht zwischen den Mahlzeiten oft gar keinen Snack.
Nachhaltig abnehmen mit Genuss
Genau das erleben unsere Teilnehmer beim GenussFasten & Abnehmen Retreat auf Teneriffa immer wieder: Abnehmen funktioniert deutlich leichter, wenn der Teller voller frischer Lebensmittel ist und die Verdauung zwischen den Mahlzeiten ausreichend Zeit bekommt, ihre Arbeit zu erledigen. Denn nachhaltige Gewichtsreduktion entsteht nicht durch Hungern oder Kalorienzählen, sondern durch Lebensmittel, die satt machen, Genuss schenken und den Körper optimal versorgen. 🌿☀️
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Im Sommer verändert sich vieles ganz von selbst. Die Tage fühlen sich leichter an, die Abende länger und oft verbringen wir mehr Zeit draußen als gewohnt. Zwischen einem entspannten Nachmittag auf der Terrasse, einem Ausflug ins Grüne oder einem gemütlichen Abend mit Freunden rückt das Essen manchmal sogar ein wenig in den Hintergrund. Und wenn sich dann der kleine Hunger meldet, wünschen wir uns meist etwas Frisches, das Energie schenkt, ohne schwer im Magen zu liegen.Kleine Entscheidungen mit großer WirkungDabei geht es nicht darum, jeden Snack zu hinterfragen oder ständig auf etwas verzichten zu müssen. Vielmehr sind es die kleinen Entscheidungen im Alltag, die langfristig den Unterschied machen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass nachhaltige Ernährungsgewohnheiten vor allem dann entstehen, wenn sie unkompliziert sind und sich gut in das eigene Leben integrieren lassen. Genuss und Wohlbefinden schließen sich dabei keineswegs aus – sie gehören sogar zusammen.Frische Snacks für warme TageGerade die Sommermonate bieten eine wunderbare Gelegenheit, neue Lieblingssnacks zu entdecken. Frische Beeren, Wassermelone, Honigmelone, Pfirsiche, Aprikosen, Gurkensticks, knackige Paprika, Radieschen oder ein paar Weintrauben bringen nicht nur Farbe auf den Teller, sondern versorgen den Körper auch mit reichlich Wasser und wertvollen Pflanzenstoffen. Viele dieser Lebensmittel bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und werden deshalb gerade an warmen Tagen als besonders angenehm und erfrischend empfunden.Einfach und wohltuend genießenWer seinem Körper etwas Gutes tun möchte, muss nicht kompliziert denken. Oft sind es die einfachen Dinge, die am besten funktionieren. Ein Teller mit frischem Obst, ein paar Gemüsesticks oder eine kleine Schale Beeren können genau das Richtige sein, wenn der Hunger kommt und man sich danach weiterhin leicht und wohl fühlen möchte.Neue Gewohnheiten mit Freude entdeckenVielleicht ist der Sommer deshalb die schönste Zeit, um neue Gewohnheiten auszuprobieren. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Neugier. Probiere verschiedene frische Snacks aus, entdecke neue Kombinationen und finde heraus, was dir wirklich guttut. Denn eine ausgewogene Ernährung beginnt nicht mit Verzicht, sondern mit bewussten Entscheidungen, die Freude machen und sich jeden Tag aufs Neue gut anfühlen.#GenussFastenRetreatTeneriffa #GesundLebenRegensburg #SommerGenuss #BewussteErnährung #GesundeGewohnheiten #LeichtLeben #Wohlbefinden
Heute Morgen habe ich im Radio einen Beitrag gehört.
Eine Influencerin sprach darüber, dass es normal ist, keine Größe 0 zu tragen, dass es normal ist, nicht zwanzig Paar Schuhe zu besitzen, dass es normal ist, nicht alles zu haben, nicht alles zu sein und nicht überall perfekt hineinzupassen.
Während ich zuhörte, dachte ich:
Wie verrückt ist es, dass wir dieses „Normalsein“ überhaupt verteidigen müssen?
Da fiel mir ein Zitat von Frida Kahlo ein:
„Wenn unsere Augen Seelen statt Körper sehen würden, wie sehr anders wäre unsere Vorstellung von Schönheit.“
Vielleicht liegt genau hier eine tieferliegende Wahrheit.
Nicht in der Frage nach Größe oder Gewicht.
Nicht in modischen Standards.
Sondern in der Art, wie wir auf uns selbst schauen.
Vom Körper als Projekt zur Beziehung
Unsere Kultur bewertet den Körper als etwas, das optimiert, verbessert oder korrigiert werden muss. Haben wir so verlernt, ihn als etwas zu sehen, das einfach existiert und wahrgenommen werden will?
Ein Projekt wird bewertet.
Ein Zuhause wird bewohnt.
Was wäre, wenn wir unseren Körper weniger objektiv und mehr dialogisch wahrnehmen würden?
Wenn wir statt „Was kann ich aus meinem Körper machen?“ eher fragen:
„Wie geht es meinem Körper gerade – und was passt gerade zu ihm?“
Fasten als Praxis des Wahrnehmens
Fasten ist mehr als vorübergehender Nahrungsverzicht. Es ist ein bewusster Rahmen. Durch diesen Rahmen wird die äußere Fülle reduziert, und die innere Wahrnehmung kann erfahrbar werden.
Viele berichten, dass sie während eines begleiteten Fastens ihren Körper anders wahrnehmen:
Sie hören Hunger, Müdigkeit, Anspannung und Entspannung bewusster, sie erleben Signale klarer und achtsamer. Diese veränderte Wahrnehmung beeinflusst Entscheidungen, Stimmungen und den Umgang mit sich selbst.
In der Psychologie beschreibt man dieses Phänomen als die Fähigkeit, innere Körperzustände bewusst wahrzunehmen. Diese Fähigkeit beeinflusst, wie wir fühlen, denken und handeln¹.
Schönheit neu gedacht
Fasten kann helfen, alte Bewertungsraster zu durchbrechen. Und wenn wir beginnen, uns nicht mehr ausschließlich über äußere Maße zu definieren, entsteht eine andere Form von Schönheit:
- Präsenz
- Ruhe
- Echtheit
Forschung zeigt, dass ein freundlicherer Umgang mit sich selbst die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper erhöhen kann und selbstkritische Bewertungen reduziert².
Schönheit wird dann kein Maßstab mehr, sondern ein Ausdruck von Beziehung.
Warum Struktur wichtig ist
Gerade in Fastenzeiten kommt dem Rahmen eine besondere Bedeutung zu. Klare Essensfenster, Rituale, Tageszeiten und wiederkehrende Abläufe entlasten das Nervensystem und reduzieren mentale Ermüdung, die durch zu viele Entscheidungen entsteht³. Struktur wirkt nicht als Zwang, sondern, als sicherer Rahmen, in dem Körper und Geist zur Ruhe kommen
Drei Impulse für dich, die du heute ausprobieren kannst:
Innehalten und wahrnehmen:Höre drei Minuten bewusst in deinen Körper hinein, ohne zu beurteilen.Reduktion bewusst üben:Verzichte heute einmal auf eine gewohnte Ablenkung – und beobachte, was in dir spürbar wird.Freundliche Haltung:Übe heute eine selbstfreundliche Satzform („Ich nehme meinen Körper wahr“), statt bewertender Sprache.Diese kleinen Schritte öffnen einen Raum, der größer ist als nur Ernährung oder Fasten.
Eine Einladung für dich — wenn du tiefer gehen willst
Wenn du Lust hast, diesen Perspektivwechsel nicht nur gedanklich, sondern erfahrungsbasiert zu vertiefen, dann lade ich dich herzlich zu unserem Genuss-Fasten-Retreat auf Teneriffa 2026/ 2027 ein.
In einer ruhigen, klar strukturierten und achtsamen Umgebung bieten wir dir Raum und Unterstützung für deine innere Neuordnung — körperlich, emotional und geistig.
Mehr Infos: https://praxis-ines-prasch.de/genuss-fasten-retreat-teneriffa-2026-kopie
Und wenn du Fragen hast oder direkt dabei sein möchtest, melde dich gerne über die bekannten Kontaktwege (E-Mail oder Telefon). Ich freue mich, dich zusammen mit meinem Team persönlich zu begleiten.
Quellen
Garfinkel S. N. et al. (2015). Knowing Your Own Heart: Distinguishing Interoceptive Accuracy from Interoceptive Sensibility.→ Beschreibt die Bedeutung und Wirkung der bewussten Wahrnehmung von Körperzuständen.Albertson E. R., Neff K. D., & Dill-Shackleford K. E. (2014). Self-Compassion and Body Dissatisfaction in Women.→ Zeigt, dass Selbstmitgefühl positiv mit Körperzufriedenheit korreliert.Vohs K. D. et al. (2008). Decision Fatigue and Self-Regulation.→ Legt dar, wie viele Entscheidungen mentale Ressourcen reduzieren, und wie Struktur dem entgegenwirkt.Wie mediterrane Ernährung und Scheinfasten unsere psychische Gesundheit beeinflussen
Psychisches Wohlbefinden ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis komplexer Wechselwirkungen zwischen Umwelt, Stoffwechsel und sozialen Erfahrungen. Moderne Neurowissenschaft und Ernährungsmedizin zeigen zunehmend, dass scheinbar einfache Faktoren – Licht, zwischenmenschliche Nähe und Essverhalten – tief in unsere biologischen Regulationssysteme eingreifen.
Natürliches Licht und zirkadiane Stabilität
Natürliches Tageslicht wirkt direkt auf unseren suprachiasmatischen Nukleus – das zentrale Taktzentrum unseres zirkadianen Systems. Eine systematische Übersichtsarbeit zur Lichttherapie belegt, dass helle Lichtexposition signifikante antidepressive Effekte zeigt, sowohl bei saisonaler als auch nicht-saisonaler Depression¹. Mechanistisch werden eine Stabilisierung der Melatoninsekretion sowie serotonerge Effekte diskutiert. Regelmäßige Lichtexposition am Morgen scheint dabei besonders wirksam zu sein.
Soziale Bindung, Oxytocin und Stressregulation
Zwischenmenschliche Nähe aktiviert messbar neuroendokrine Prozesse. Oxytocin, häufig als „Bindungshormon“ bezeichnet, moduliert Angst- und Stressreaktionen. Eine umfassende Übersichtsarbeit beschreibt Oxytocin als wichtigen Mediator sozialer Bindung und Stressreduktion². Parallel dazu zeigen Studien zur Mensch-Tier-Interaktion, dass der Kontakt mit Haustieren den Cortisolspiegel senken und parasympathische Aktivität erhöhen kann³. Diese Befunde erklären, warum eine Umarmung oder das Streicheln eines Tieres subjektiv beruhigend wirkt – das autonome Nervensystem wechselt in einen regulierenden Modus.
Mediterrane Ernährung und Depression
In den letzten Jahren hat sich das Forschungsfeld der „Nutritional Psychiatry“ etabliert. Besonders gut untersucht ist die mediterrane Ernährung, reich an Gemüse, Olivenöl, Nüssen, Vollkornprodukten und Fisch. Die randomisiert kontrollierte SMILES-Studie zeigte, dass eine strukturierte Ernährungsintervention im mediterranen Stil depressive Symptome signifikant stärker reduzierte als eine soziale Kontrollintervention⁴.
Eine Metaanalyse prospektiver Studien bestätigte zudem, dass eine hohe Adhärenz zur mediterranen Ernährung mit einem geringeren Depressionsrisiko assoziiert ist⁵. Als Wirkmechanismen werden entzündungshemmende Effekte, eine verbesserte Darmmikrobiom-Diversität sowie eine stabilere Blutzuckerregulation diskutiert.
Fasten, metabolische Flexibilität und Zellgesundheit
Neben der Lebensmittelauswahl gewinnt auch das Essmuster an Bedeutung. Intervallfasten und periodische Kalorienrestriktion aktivieren metabolische Anpassungsmechanismen wie Ketogenese und Autophagie. Autophagie – ein zellulärer Recyclingprozess – wird als zentraler Mechanismus für Zellschutz und Langlebigkeit betrachtet⁶.
Tier- und Humanstudien weisen darauf hin, dass intermittierendes Fasten Entzündungsmarker senken, Insulinsensitivität verbessern und neuroprotektive Prozesse fördern kann⁷. Erste klinische Hinweise deuten zudem auf positive Effekte auf Stimmung und kognitive Klarheit hin, wobei hier weitere Forschung erforderlich ist.
Scheinfasten (Fasting Mimicking Diet)
Ein strukturierter Ansatz ist die sogenannte Fasting Mimicking Diet (FMD), entwickelt unter anderem von Valter Longo. Dabei handelt es sich um eine mehrtägige, pflanzenbasierte, stark kalorien- und proteinreduzierte Ernährungsform, die metabolische Effekte des Wasserfastens nachahmt.
In einer randomisierten Studie zeigte die FMD signifikante Verbesserungen bei kardiometabolischen Risikofaktoren wie IGF-1, Blutdruck und Entzündungsparametern⁸. Weitere Untersuchungen deuten auf potenziell positive Effekte auf Immunmodulation und Alterungsprozesse hin⁹. Die metabolische Umstellung – insbesondere reduzierte IGF-1-Signalwege und gesteigerte Ketonkörperproduktion – wird als möglicher neurobiologischer Wirkmechanismus diskutiert.
Ganzheitliche Perspektive
Licht, soziale Sicherheit und metabolische Regulation wirken nicht isoliert. Sie beeinflussen gemeinsam das autonome Nervensystem, Entzündungsprozesse und neurochemische Signalwege. Besonders chronischer Stress geht häufig mit niedriggradigen Entzündungen und metabolischer Dysregulation einher – Faktoren, die wiederum depressive Symptome begünstigen können.
Gleichzeitig ist eine differenzierte Betrachtung wichtig: Fastenformen sind nicht für jede Person geeignet und sollten bei Vorerkrankungen oder Essstörungen ärztlich begleitet werden. Wissenschaftlich fundierte Prävention bedeutet Individualisierung statt Ideologie.
Psychische Stabilität entsteht somit nicht allein durch mentale Strategien, sondern durch die bewusste Pflege biologischer Grundlagen. Kleine, konsistente Interventionen – regelmäßiges Tageslicht, tragfähige Beziehungen, mediterrane Ernährung und gegebenenfalls strukturiertes Fasten – können messbare Effekte auf neuronale und metabolische Prozesse haben.
Quellen
Golden RN et al. The efficacy of light therapy in the treatment of mood disorders: A review and meta-analysis. Am J Psychiatry. 2005;162(4):656–662.Heinrichs M, von Dawans B, Domes G. Oxytocin, vasopressin, and human social behavior. Front Neuroendocrinol. 2009;30(4):548–557.Beetz A et al. Psychosocial and psychophysiological effects of human–animal interactions: The possible role of oxytocin. Front Psychol. 2012;3:234.Jacka FN et al. A randomised controlled trial of dietary improvement for adults with major depression (SMILES). BMC Medicine. 2017;15:23.Lassale C et al. Healthy dietary indices and risk of depressive outcomes: A meta-analysis of observational studies. Mol Psychiatry. 2019;24:965–986.Levine B, Kroemer G. Autophagy in the pathogenesis of disease. Cell. 2008;132(1):27–42.Mattson MP et al. Impact of intermittent fasting on health and disease processes. N Engl J Med. 2019;381:2541–2551.Wei M et al. Fasting-mimicking diet and markers/risk factors for aging, diabetes, cancer, and cardiovascular disease. Sci Transl Med. 2017;9(377):eaai8700.Brandhorst S et al. A periodic diet that mimics fasting promotes multi-system regeneration. Cell Metabolism. 2015;22(1):86–99.#Fasten #Scheinfasten #MediterraneErnährung #MentalHealth #NutritionalPsychiatry #Zellgesundheit #Oxytocin #Lichttherapie #Autophagie #Prävention #GanzheitlicheGesundheit
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